Glauben Sie an die Wirklichkeit? Was für eine Frage, werden Sie antworten. Die Wirklichkeit ist doch nichts, woran man glauben müsste. Sie holt uns ohnehin sprichwörtlich ein, immer. Aber wovon sprechen wir hier denn überhaupt? Wie wäre es davon, dass man so oft hört, die Wirklichkeit sähe anders aus? Oder davon, warum es zur Gewohnheit geworden ist, so vielen Wörtern und Behauptungen ein ‚tatsächlich‘, ein ‚wirklich‘ oder ‚echt‘ beizufügen? Lassen Sie uns über die Risse in der Wirklichkeit sprechen, über den Abstand zwischen der Welt, über die geredet wird, und der Welt, die tatsächlich da ist. Aber wozu diese Unterscheidung? Weil die Wirklichkeit immer das Andere ist? Oder die Anderen? Alles, was draußen wartet?
Sprechen wir über die Selbsttäuschungen, da, wo die Wirklichkeit zu schmerzhaft wird. Sprechen wir vom fiktionalen Arsenal der Massenmedien und des Konsums, von den Rhetoriken der Ablenkung und der Beschwichtigung.
Müsste uns das nicht endlich zur Frage nach der Kunst der Gegenwart führen, nach ihrem Verhältnis zur Wirklichkeit?
Do you believe in reality? What a question, you’ll reply. Reality isn’t something you believe in. It proverbially catches up with you anyway, always. But then what are we talking about here? Maybe we could talk about the fact that you so often hear people saying something was different ‘in reality’? Or about why it has become so customary to add a ‘really’ or an ‘actually’ or an ‘in fact’ to so many of the things we say? Let’s talk about the cracks in reality, about the gap between the world we talk about and the world that’s really there. But why this distinction? Because reality is always the other? Or the others? Everything that’s waiting out there?
Let’s talk about the self-deceptions where reality becomes too painful. Let’s talk about the fictional arsenal of the mass media and consumerism, about the rhetoric of distraction and appeasement.
Won’t that ultimately lead us to question contemporary art, and its relationship to reality?
Lesen Sie den Newsletter (auf weiterlesen klicken)
Weiterlesen Kommentare (0) Eingestellt von RoBin 18.02.2010 (00:32)
Irans "Weblogestan" - Tausendundein Kanal der Freiheit
Der iranische Blogger Arash Abadpour beschreibt, wie sich die persische Blogosphäre in den vergangenen Jahren immer mehr politische Freiräume erobern sowie technisch versierter öffentlich in Erscheinung treten konnte - allen staatlichen Repressionen zum Trotz.
Lesen Sie den vollständigen Artikel bei Qantara.de
Kommentare (0) Eingestellt von RoBin 15.01.2010 (21:42)
Abraaj-Kunstpreis
Abraaj Capital Art Prize 2011
Künstlerinnen und Künstler, die aus den Ländern Afghanistan, Algeria, Bahrain, Bangladesh, Egypt, India, Iran, Iraq, Jordan, Kuwait, Lebanon, Libya, Morocco, Nepal, Oman, Pakistan, Palestine, Qatar, Saudi Arabia, Sri Lanka, Sudan, Syria, Tunisia, Turkey, United Arab Emirates, Yemen stammen, sind eingeladen, sich um den Abraaj Capital Art Prize 2011 zu bewerben. Aus den Bewerbungen werden fünf Vorschläge ausgewählt und im Rahmen der Kunstmesse Art Dubai im März 2011 vorgestellt. Den Preisträgern werden mit ihrer Einwilligung international renommierte Kuratoren zugeteilt. Der Abraaj Capital Art Prize umfasst ein Volumen von insgesamt 1 Million US-Dollar jährlich. Einsendeschluss: 31. Januar 2010
Bewerbungsformular:
www.artdubai.ae/abraaj/home.php
Kontakt: Laura Trelford - laura@artdubai.ae
(Aus einer Pressemeldung, gefunden bei Universes-in-Universe)
Eingestellt von RoBin 27.12.2009 (23:35)
Bernt Glatzer passed away
Obituary Dr. Bernt Glatzer (by AGA)
The following obituary of our late Advisory Board member Dr Bernt Glatzer was published by (German) Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft Afghanistan (AGA) [Scientific Working Group on Afghanistan] whose chairman Bernt was from 2001 to 2007. It cointains a comprehensive professional biography, including Bernt's major publications. read more »
|
| BERNT GLATZER PASSED AWAY With great shock and deep sadness, we have learnt about the sudden demise of our valued colleague and good friend Dr Bernt Glatzer, member of the AAN Advisory Board, in the night to 08 December at his home in Schriesheim, Germany, only a few days before his 67th birthday. read more » | |
|
| How Do Afghans Tick? (in memoriam Bernt Glatzer) The following is the translation of an interview given by late Dr Bernt Glatzer to a Berlin daily newspaper in 2008. He talks about how he himself became involved in Afghanistan, gives his opinion about current events and covers the ethics of ethnologists in war. read more » | |
|
|
Kommentare (0) Eingestellt von RoBin 27.12.2009 (17:28)
|
| 14-12-2009 | |
| Latest AAN Blogs | |
| As
the country is waiting for the new Cabinet, AAN continues to comment on
the main developments. Please turn to our website for the latest blogs: Weiterlesen Kommentare (0) Eingestellt von RoBin 15.12.2009 (10:25) Rixdorfer WeihnachtsmarktFiebervision
Mir war's, als hätt' ich Buschkowsky gesehn.
Er zog um den Markt und blieb nirgendwo stehn,
mit rot geädertem Näschen.
Hinter drei Kamelen trottet er her
und ich sah deutlich: es fiel ihm schwer
den Morgenland-Weisen zu mimen.
Was sollte das? möchtet ihr fragen.
Ihr Naseweise, ihr Schelmenpack!
Denkt ihr, er hätt's mir verraten, der Sa..?
Der Abendschau wird er's wohl sagen.
Kommentare (1) Eingestellt von RoBin 08.12.2009 (13:37)

|