Afghanistan-Links: Berichte, Analysen, Hintergründe, Dokumente
Hazaras
Die Ost-West Wochenzeitung
Freitag hat aus der neuen Afghanistan-Studie von
Thomas Ruttig, Stiftung Wissenschaft und Politik, eine gekürzte Fassung des Kapitels über "stabilisierungshemmende Faktoren" auf ihre Website gestellt:
Für die Jihadi-Führer sind Islam und Demokratie unvereinbar
25.07.2008
Afghanistans Präsident Karzai geht trotz andauernder Erfolge der Taleban in die Offensive. Nach seinen Vorstellungen soll bis 2013 die alleinige politische Verantwortung an eine souveräne afghanische Regierung übergehen. Eine im Juni erschienene Studie der in Berlin ansässigen Stiftung für Wissenschaft und Politik (s. www.swp-berlin.org) hat nicht zuletzt unter dem Eindruck derartiger Ziele die realen Machtverhältnisse am Hindukusch untersucht.
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Die
International Crisis Group hat ihren Asia Report No 158 veröffentlicht:
Taliban Propaganda: Winning the War of Words?
24 July 2008
The Karzai government and its international supporters must become much better at countering sophisticated Taliban propaganda if they are to defeat an insurgency that is driving a dangerous wedge between them and the Afghan people.
> Full report (
PDF-Datei)
> Executive summary and recommendations:
http://www.crisisgroup.org/home/index.cfm?l=1&id=5589
>
Dari-Version
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Taleban's '$100m opium takings'
By Kate Clark
BBC News, Afghanistan, 24 June 2008 06:44 UK
The Taleban made an estimated $100m (£50m) in 2007 from Afghan farmers growing poppy for the opium trade, the United Nations says.
Antonio Maria Costa, head of the UN's Office on Drugs and Crime (UNODC), said the money was raised by a 10% tax on farmers in Taleban-controlled areas.
The UN estimates last year's poppy harvest was worth $1bn (£500m).
The Taleban 'taxes' poppy farmers
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Kandahar braces for Taliban battle
17.06.2008
Afghan and Nato forces are redeploying troops around the southern city of Kandahar in preparation for a possible large-scale battle with the Taliban.
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Al-Jazeera English
Government and international forces can be seen
patrolling all over Kandahar [AFP]
Das neue Kabul
Florian Rötzer 11.06.2008
In Afghanistan träumt man davon, neben dem überfüllten, angeblich nicht sanierbaren Kabul eine neue, am Reißbrett entworfene Hauptstadt zu bauen, um sich in die Zukunft zu katapultieren
In Paris findet am Donnerstag wieder eine Afghanistan-Konferenz zur Unterstützung des Landes statt. Erwartet wird, dass der seit sechs Jahren mit tatkräftiger Unterstützung von Washington regierende Präsident Hamid Karsai die Geberländer um 15 Milliarden US-Dollar zum Wiederaufbau und Entwicklung im Rahmen der Afghanistan National Development Strategy bitten wird. Zu den Plänen gehört auch eine Verlegung der Hauptstadt Kabul.
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Telepolis
Hamburg/Hessen: Umgang mit afghanischen Flüchtlingen
Meldung aus Ausgabe 5/2008 des Newsletters „Migration
und Bevölkerung“ (www.migration-info.de/)
Christdemokraten und Grüne (GAL) haben sich im April im Rahmen ihrer Koalitionsverhandlungen in Hamburg darauf geeinigt, den bestehenden Abschiebestopp für afghanische Familien zu verlängern. In Hessen gibt es dagegen keinen Abschiebestopp für Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland. Der hessische Innenminister Volker Bouffier (CDU) erklärte Mitte April, einer entsprechenden Aufforderung des Landtags nicht nachzukommen. Der neu gewählte hessische Landtag hatte mit der Mehrheit von SPD, Grünen und Linkspartei gegen die geschäftsführende CDU-Landesregierung von Ministerpräsident Roland Koch (vgl. MuB 2/08) einen Abschiebestopp verlangt. Bouffier berief sich auf eine Grundsatzentscheidung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs, der die Abschiebung eines Afghanen als rechtmäßig und zumutbar eingestuft hatte.
www.landtag.hessen.de/
Schon 200 Jahre lang, seit das Gebiet des heutigen Afghanistans ins Blickfeld der Europäer rückte, gibt es jedes Frühjahr die selben Nachrichten: blutige Konkurrenzkämpfe der Kuchi-Nomaden mit den sesshaften Hazara-Bauern in Zentralafghanistan um die Nutzung der Hochweiden.
19. April 2008, 09:15 Uhr
NOMADEN IN AFGHANISTAN
Kampf mit Panzerfäusten um das Gras
Von Joachim Hoelzgen
Seit jeher ziehen Kamelnomaden, die Kuchi, durch Afghanistan. Nun aber stoßen die Wanderhirten auf Widerstand: Nach fast drei Jahrzehnten Krieg und langer Dürre veröden Wiesen und Weiden in dem Land am Hindukusch - Lebensraum und Nahrung der Nomaden werden knapp.
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Spiegel Online
Ein eindringliches Zeitbild vom Ende des 19. Jh., Hintergrundmaterial zu den Hazaras im Prozess der Staatsbildung Afghanistans bietet folgendes Dokument:
Hazaras in the View of British Diaries (PDF-Datei)
Assessing the Overall Security Situation in Afghanistan
Speech by Nick Grono, Deputy President, International Crisis Group, DCAF-NATO PA Seminar on "Stabilising Afghanistan: Developing Security, Securing Development", 17 April 2008
full speech:
http://www.crisisgroup.org/home/index.cfm?id=5396&l=1
Success in Afghanistan: how to define it, how to make it happen
Speech by Nick Grono, Deputy President, International Crisis Group at Policy Dialogue conference sponsored by the European Policy Centre, Brussels, 2 April 2008
full speech:
http://www.crisisgroup.org/home/index.cfm?id=5371&l=1
"Strategic Chaos and Taliban Resurgence in Afghanistan"
Testimony by Mark L. Schneider, Senior Vice President, International Crisis Group to the House Committee on Foreign Affairs Subcommittee on the Middle East and South Asia, 2 April 2008
full speech:
http://www.crisisgroup.org/home/index.cfm?id=5370&l=1
"New hope for Helmand province"
By Alastair Leithead
BBC News, Kabul
Last Updated: Sunday, 23 March 2008, 15:12 GMT
http://news.bbc.co.uk/2/hi/south_asia/7310472.stm
Eingestellt von admin 06.04.2008 (17:44)
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