Spannende Wahlen im Iran
Behrouz Khosrozadeh 21.02.2009
Zum Schrecken des konservativen Establishments geht Khatami ins Rennen
Nun hat er sich doch nach langem Zögern entschieden. Seyyed Mohammad Khatami, Irans Ex-Präsident (1997-2005) hat zum Schrecken des konservativen Establishments seine Kandidatur für die 10. Präsidentschaftswahlen der Islamischen Republik Iran am kommenden 12. Juni
bekanntgegeben . Er ist nach Meinung der Inlandsexperten der einzige Reformkandidat, der eine zweite Amtszeit von Präsident Ahmadinedschad verhindern kann. Eine absurde aber nicht abwegige Einschätzung. Absurd, weil in jedem halbwegs demokratischen Land Ahmadinedschad nach seiner desaströsen sozioökonomischen und gesellschaftspolitischen Bilanz nicht einmal die erste Amtszeit überlebt hätte. Ahmadinedschads Wiederwahl ist dennoch nicht abwegig, weil die komplizierte Struktur von Politik und Gesellschaft dies möglich macht. Und dieser Struktur liegt nicht nur die Diktatur zugrunde.
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Eingestellt von RoBin 22.02.2009 (14:00)
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