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Kunst um die Welt im Juli und August - 04.07.2010 (13:43)
Der neue Ifa-Newsletter für Juli und August ist da und informiert sie über Ausstellungen deutscher Kunstler in der Welt....Buika tritt in Berlin auf - 19.05.2010 (11:08)
Pedro Almodóvar vergöttert die spanische Sängerin Concha Buika, der 2006 mit ihrem Album „Mi Niña Lola“ der internationale Durchbruch gelang....6. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst Newsletter #2, Mai 2010 - 06.05.2010 (13:08)

Die 6. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst gibt die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler sowie die Ausstellungsorte und das Rahmenprogramm bekannt.
...Trotz kurzer Phasen relativer Pressefreiheit im Iran hat sich der Spielraum für regierungsunabhängige Medienschaffende bis heute minimiert. Ein Rückblick von Ghasem Toulany
So schien es denn auch eher machtpolitischem Kalkül zu entspringen, dass er sich am Vorabend des Sieges der Islamischen Revolution 1979 unter anderem als "Befürworter der Meinungsfreiheit" bezeichnete.
Der letzte Ministerpräsident der Schahregierung, Shahpur Bakhtiar, hatte etwa einen Monat vor der Revolution die Zensur in Iran abgeschafft. Durch die Aufhebung der Zensur waren die Medien in der Lage, sich unabhängig für einen politischen Wandel einzusetzen.
Mit ihren Berichten über die landesweit wachsenden Unruhen und die Veröffentlichung von Äußerungen Khomeinis, der in Paris auf seine Rückkehr in den Iran wartete, konnte die iranische Presse aktiv in das Revolutionsgeschehen eingreifen und sich für den Sieg der Islamischen Revolution einsetzen. Unmittelbar nachdem der Schah von seinem Pfauenthron gestürzt wurde, erlebte die iranische Presse für kurze Zeit einen "Frühling der Freiheit".
Doch bereits wenige Monate nach der Revolution verabschiedete der Revolutionsrat ein neues Pressegesetz, das etliche Einschränkungen für die Medien im Iran vorsah. Dagegen konnte die provisorische Regierung unter dem liberalen Ministerpräsidenten Mehdi Bazargan, die keineswegs dieser weitreichenden Einschränkung der Pressefreiheit zustimmte, nur wenig Widerstand leisten.
Vor allem die Auseinandersetzungen zwischen der Regierung und dem mächtigen Revolutionsrat führten schließlich dazu, dass die Regierung ins Abseits gedrängt wurde. Mit dem Rücktritt Bazargans wurde schließlich der Weg frei für eine weitere Radikalisierung der Islamischen Republik.
Lesen Sie weiter im Online-Magazin des ifaGhasem Toulany ist iranischer Journalist und Dozent der Iranistik an den Universitäten Göttingen und Bonn.
Eingestellt von RoBin 19.02.2009 (01:13)
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